Brandeinsatz

Rauchentwicklung in Mehrpateienwohnhaus (688 Zugriffe)

Einsatznummer: 28


Datum: 24. 04. 2021

Uhrzeit: 15:24 Uhr

Ort: Khevenhüllerstraße


Alarmierungsart: Sirenenalarm

Stichwort: B 3


Mannstärke: 26

Fahrzeuge: KRFA, TLFA - 2000

Feuerwehren:
FF St. Peter/Spittal, FF Spittal/Drau

Weitere Einsatzkräfte:
Polizei, Rotes Kreuz

Bericht:
Bericht FF-Spittal/Drau: Samstag Nachmittag wurde die Feuerwehr Spittal an der Drau um 14:46 Uhr mittels Sirenenalarm zu einer Rauchentwicklung in einem mehrstöckigen Mehrpateienwohnhaus alarmiert. Bei der Lageerkundung durch den ersteintreffenden Einsatzleiter konnte eine starke Verrauchung im Stiegenhaus festgestellt werden. Mehrere Bewohner befanden sich bereits vor dem Gebäude. Durch den Atemschutztrupp des 1. Tanklöschfahrzeuges wurde das gesamte Stiegenhaus begangen und kontrolliert. Dabei konnte festgestellt werden, das die Stromleitungen, welche derzeit in diesem Gebäude saniert werden, stark verschmort waren und auch rauchten. Zwischenzeitlich wurde durch den Einsatzleiter der KELAG-Störungsdienst zum Einsatzort alarmiert. Ein Feuerwehrmitglied, welches hauptberuflich Störungstechniker bei der Kärnten Netz ist, wurde ebenfalls zur Ursachenforschung hinzugezogen. In enger Zusammenarbeit mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Techniker wurde das gesamte Gebäude stromlos geschalten. Aufgrund der vorerst unklaren Situation wurden zusätzlich die Feuerwehr St.Peter/Spittal mit Atemschutzträger nachalarmiert. Weiters wurde vorsorglich ein Rettungswagen angefordert. Nach der Stromlosschaltung des Gebäudes wurde dieses abermals kontrolliert und mit Überdrucklüftern rauchfrei gemacht, diverse Wohnungen wurden ebenfalls kontrolliert. Nach rund eineinhalb Stunden und mehrerer Kontrollen durch insgesamt 3 Atemschutztrupps konnte das Gebäude als rauchfrei und sicher eingestuft werden und die Einsatzstelle verlassen werden. Das Gebäude bleibt bis zum Eintreffen der zuständigen Elektrofirma stromlos. Die Feuerwehr Spittal an der Drau und die Feuerwehr St.Peter/Spittal standen mit insgesamt 7 Fahrzeugen und 47 Mann/Frau im Einsatz. Weiters waren ein Rettungswagen mit zwei Mann/Frau sowie ein Streifenwagen der Polizei mit ebenfalls 2 Mann/Frau am Einsatzort.

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